Wie lerne ich Optimismus?


Manche Menschen behaupten, man sei ein Optimist, wenn man alle Ereignisse in einem rosaroten Licht betrachtet und stur lächelt und winkt.

Das stimmt nicht ganz. Die rosarote Brille hat nichts mit Optimismus zu tun genauso wenig wie das halbvolle Glas!


Marti Seligman, der Gründer der positiven Psychologie hat in Studien herausgefunden, dass Optimismus oder Pessimismus eine Einstellung ist, wobei der optimistisch eingestelle Mensch mutiger und proaktiver handelt als der pessimistische.


Optimisten und Pessimisten unterscheiden sich auf zwei Dimensionen.

Die erste Dimension ist die der Dauerhaftigkeit von Ereignissen.

Die zweite Dimension ist die der Verschuldung von Ereignissen.

Die Grundannahmen zu Ereignissen sind bei Optimisten und Pessimisten genau entgegengesetzt.


Der Pessimist glaubt, dass negative Ereignisse in seinem Leben eher selbstverschuldet und dauerhaft sind, während die positiven Ereignisse von aussen kommen und nur eine kurze Dauer haben.

Der Optimist hingegen schreibt negativen Ereignissen eher einen Einfluss von aussen zu und denkt sie seinen nur kurz, wohingegen die positiven Ereignisse selbstgemacht sind und bleibend.


"Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten. Letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher!"

Kofi Anan


Hast Du Dich oben als Pessimist erkannt und Du glaubst, daran kannst Du nichts ändern?

Hier kommen 3 erste Schritte für mehr Optimismus in Deinem Leben:


1. Schreibe ein Erfolgstagebuch.

Die erste Übung soll Deine Aufmerksamkeit auf Deine Selbstwirksamkeit lenken.

Zum Abschluss jeden Tages schreibst Du Dir 3 Dinge auf, in denen Du an diesem Tag erfolgreich warst. Das können Kleinigkeiten sein wie zum Beispiel: "Ich habe heute 2 Liter Wasser getrunken" oder "Ich habe in der Diskussion ein gutes Argument beigesteuert." Wenn Du Dir jeden Abend Deine Erfolge vor Augen führst steigert das die aktive Wahrnehmung Deines Einflussbereichs.


2. Erinnere Dich morgens and die positiven Dinge des letzten Tages.

Diese Übung soll dafür sogen, dass Dein Fokus länger bei den positiven Dingen haften bleibt. Wenn Du morgens aufwachst versuche noch bevor Du aufstehst die schönen Dinge des vergangen Tages zu rekapitulieren. Dadurch hast Du länger was von den guten Dingen und Du startest Deinen Tag direkt mit einem Lächeln.


3. Wenn Du eine negative Erfahrung machst, suche die Chance darin.

Bei dieser Übung geht es darum, aus allen Ereignissen etwas positives zu finden. z.B. Deine Geschäftsreise ist abgesagt worden, toll, dann hast Du jetzt zeit mit Deinem Partner das neue tolle Restaurant zu besuchen. Du haste das Badminton Match gegen Deine Freundin verloren. Challenge accepted! Ein Grund zu trainieren und sie beim nächsten Mal zu schlagen.


Mache nur diese 3 Übungen über einen Zeitraum von 3 Wochen hinweg täglich und Du wirst sehen, dass Du schon ein paar Schritte in Richtung Optimist gegangen bist.


-


Bleib auf dem Laufenden mit dem Newsletter


_


How to learn optimism


Some people claim that you are an optimist if you see all events in a rosy light and stubbornly smile and wave.

This is not quite true. The rose-colored glasses have nothing to do with optimism any more than the half-full glass!


Marti Seligman, the founder of positive psychology, has found in studies that optimism or pessimism is an attitude, whereby the optimistic person acts more courageously and proactively than the pessimistic one.


Optimists and pessimists differ on two dimensions.

The first dimension is that of the permanence of events.

The second dimension is that of the culpability of events.

The basic assumptions about events are exactly opposite for optimists and pessimists.


The pessimist believes that negative events in his or her life tend to be self-inflicted and permanent, while positive events come from outside and have a short duration.

The optimist, on the other hand, attributes negative events more to an outside influence and thinks they are short-lived, whereas positive events are self-inflicted and permanent.



"The world is made up of optimists and pessimists. In the end, both are wrong. But the optimist lives happier!"

Kofi Anan


Have you identified yourself as a pessimist above and you think there's nothing you can do about it?

Here are 3 first steps for more optimism in your life:


1. write a success diary.

The first exercise is to draw your attention to your self-efficacy.

At the end of each day, write down 3 things in which you were successful that day. These can be small things such as, "I drank 2 liters of water today," or "I contributed a good argument in the discussion." Recalling your successes every night increases your active awareness of your sphere of influence.


2. remind yourself in the morning of the positive things of the last day.

This exercise is designed to keep your focus on the positive things for longer. When you wake up in the morning try to recapitulate the good things of the past day before you get up. This way you will have the good things for longer and you will start your day with a smile.


3. When you have a negative experience, look for the opportunity in it.

This exercise is about finding something positive out of every event. For example, your business trip was canceled, great, now you have time to visit the new great restaurant with your partner. You lost the badminton match against your girlfriend. Challenge accepted! A reason to train and beat her next time.


Just do these 3 exercises daily over a period of 3 weeks and you will see that you have already taken a few steps towards becoming an optimist.


-


Stay up to date with the newsletter








Aktuelle Beiträge

Alle ansehen