Was Golf mit Optimismus zu tun hat


Zusätzlich zu so manch anderen Sportarten, die ich ausübe, dachte ich mir: "Ich will mal wissen, was am Golf spielen eigentlich so interessant ist, dass es so viele Menschen tun." Also habe ich mich zu einem Kurs angemeldet.

Meine ersten Abschläge gelangen mir ganz gut mit Pitchen und Chippen hatte ich mehr Schwierigkeiten. Aber natürlich war nicht jeder Schwung ein Treffer.

Mein Pro (so nennt man die Instruktoren beim Golf) erklärte mir geduldig, wie ich stehen sollte, wie und wann die Hüfte mitschwingt und wann nicht und dass wir einen Schwung ausführen, keinen Schlag.


Der erste optimistische Ansatz auf der Driving Range


Sehr Bemerkenswert fand ich die Aussage: "Denke nicht darüber nach, was beim letzten Schwung schiefgelaufen ist, sondern konzentriere Dich darauf, was Du beim nächsten Schwung tun willst."


Für mich ist das absolut übertragbar auf alle Aufgaben, die wir uns im Leben selber stellen beziehungsweise auf das Leben selbst. Denn die Konzentration auf vergangene Fehler, verursacht Angst vor weiteren Fehlern. Ausserdem liegt der Fokus auf dem Fehler und was ich in Gedanken in den Vordergrund stelle, dass passiert auch. Dazu mehr in diesem Blogpost.

Wenn ich mir aber überlege, was ich vorhabe und wie ich das bewerkstellige, dann konzentriere ich mich auf die Aufgabe die vor mir liegt und deren erfolgreiche Durchführung.


Der zweite optimistische Ansatz auf dem Platz


Um eine Platzerlaubnis beziehungsweise die Platzreife zu erlangen muss man die Golf-Etikette beherrschen. Das sind einfache Verhaltensregeln auf dem Golfplatz. Dazu gehört auch, dass man sich nicht vorab bei seinen Mitspielern für ein eventuell misslingendes Spiel entschuldigt; sei es wegen des Wetters, Muskelkater oder dem Hangover von letzter Nacht.


Das ist auch eine wunderbare Analogie zum "echten" Leben. Wenn ich mir schon bevor ich irgendetwas anfange eine Ausrede einfallen lassen, die ich nutzen kann falls es misslingt, dann werde ich sicher nicht mein Bestes geben. Man könnte meinen mir fehlt von Anfang an die Motivation gut zu sein und die Ausrede verschafft mir ein Netz und doppelten Boden.


Übrigens ist diese Regel wirklich leichter gesagt als getan, da man sich ja auch während der Runde unterhält und da kann einem schon mal rausrutschen, dass man vom Marathon-Training am Vortag noch ganz schön geschafft ist.


Der dritte optimistische Ansatz immer noch auf dem Platz


Wenn Du einmal einen schlechten Schlag gelandet hast, dann besagt die Etikette, dass Du diesen nicht kommentierst: Kein Fluchen, keine Entschuldigung, keine aggressiven Reaktionen, wie Schläger wegwerfen.


Die Wissenschaft zeigt, je besser Du Deine negativen Emotionen regulieren kannst, desto einfacher ist es wich auf die Zukunft zu konzentrieren. Wenn Du Deinem Ärger lauthals Luft machst verstärkst du ihn, Du legst wiederum den Fokus darauf. Vielleicht hast Du schon mal erlebt, wie Du nach einem Wutanfall gezittert hast oder dass Du Dich nach einer grossen Enttäuschung ganz schwach gefühlt hast. Diese körperlichen Reaktionen helfen Dir nicht beim vorwärts kommen.


Das Golftraining war für mich eine durchweg positive Erfahrung und ich kann jetzt sehr gut verstehen, was die Menschen daran fasziniert.


Nicht nur, dass man in der Natur unterwegs ist bei Wind und Wetter und dabei immer wieder neue Menschen kennenlernt, auch der optimistischen Ansatz, den jeder von uns trainieren sollte, macht den Sport sehr reizvoll.


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What playing Golf hast to do with optimism


In addition to so many other sports I practice, I thought, "I want to know what's actually so interesting about playing golf that so many people do it." So I signed up for a course.

My first tee shots went quite well with pitching and chipping I had more difficulty. But of course, not every swing was a hit.

My pro (that's what instructors are called in golf) patiently explained to me how I should stand, how and when the hips would swing along and when they wouldn't, and that we were making a swing, not a hit.


The first optimistic approach on the driving range


What I found very remarkable was the statement, "Don't think about what went wrong on the last swing, focus on what you want to do on the next swing."


To me, this is absolutely transferable to all the tasks we set for ourselves in life, or to life itself. Because focusing on past mistakes, causes fear of more mistakes. Besides, the focus is on the mistake and what I put in the forefront of my mind, that will happen. More about that in this blogpost.

But when I think about what I'm going to do and how I'm going to accomplish it, I focus on the task at hand and its successful execution.


The second optimistic approach on the course


In order to obtain a course permit or license, one must master golf etiquette. These are simple codes of conduct on the golf course. This includes not apologizing in advance to your teammates for a possible failed game; be it because of the weather, sore muscles or last night's hangover.


This is also a wonderful analogy to "real" life. If I come up with an excuse before I start anything that I can use if it fails, then I'm certainly not going to give my best. You might think I lack the motivation to do well from the start and the excuse gives me a safety net.


By the way, this rule is really easier said than done, since you also talk to each other during the round and it can slip out that you are still pretty tired from the marathon training the day before.


The third optimistic approach still on the course


Once you've landed a bad shot, etiquette suggests that you don't comment on it: no cursing, no apologies, no aggressive reactions like throwing the golf club away.


Science shows that the better you can regulate your negative emotions, the easier it is to focus on the future. When you vent your anger out loud, you reinforce it, you again put the focus on it. You may have experienced trembling after a fit of anger or feeling weak after a big disappointment. These physical reactions do not help you move forward.


Golf training was a thoroughly positive experience for me and I can now understand very well what fascinates people about it. Not only that you are out in nature in wind and weather and always meet new people, but also the optimistic approach that each of us should train makes the sport very appealing.

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